Hallo.
.
Ich heiße Jenny, bin (noch) 15 Jahre alt und komme aus Garching.
.
Zurzeit gehe ich auf die Herzog-Ludwig-Realschule in Altötting und zwar in die 9te Klasse.
.
Für das im Juli ’10 anstehende, einwöchige Berufspraktikum sollten wir uns Gedanken über unseren späteren Beruf machen und uns selbstständig einen Praktikumsplatz in dem für uns entsprechenden Bereich suchen.
.
Ich wollte unbedingt ein Praktikum in München machen, weil ein kreativer Beruf in einem so kleinen Ort wie Garching leider relativ selten ist.
.
Im April 2010 habe ich mich dann also für ein Praktikum beim Fotografen Fabian Kasten beworben.
.
Auf der Internetseite des Studios fotokasten habe ich die Fotos im Bereich Mode gesehen, die mir wirklich sehr gut gefallen haben.
.
Für meinen Beruf wünsche ich mir unbedingt etwas Kreatives, deswegen habe ich mich schon sehr lange auf das Praktikum im Bereich der Fotografie gefreut.
.
Ich liebe es mir Ideen für Fotos auszudenken, diese dann zu verwirklichen und eine eigene Welt zu schaffen. Und auch mit verschiedenen Dingen zu experimentieren.
.
Beispielsweise habe ich ein “Make-Up” aus Schokolade gemacht.
.
Hier schreibe ich jetzt ein Online-Tagebuch über mein Praktikum, damit ihr seht, was bei einem Fotografen jeden Tag so los ist.
.
Viel Spaß beim Lesen,
eure Jenny.
.
.
ERSTER TAG, 19. Juli
.
Am ersten Tag haben wir morgens Bewerbungsfotos am Computer nachbearbeitet, ich fand es spannend zu sehen, was man alles nachträglich noch verändern kann.
.
Am Nachmittag sind wir dann zur Akademie der Künste in die Stadt gefahren, dort haben die Studenten ihre Arbeiten aus dem Studienjahr 2010 ausgestellt.
.
Damit Ihr euch etwas darunter vorstellen könnt, habe ich ein paar Fotos hochgeladen. Viel Spass, beim ankucken.
.

.
Eines der vielen Projekte oder Kunstwerke war eine Wand aus unterschiedlich großen Fernsehern. Sie zeigten unterschiedliche Bilder bzw. Videos.
.

.
Das Bild wurde mit Langzeitbelichtung vor den Fernsehern aufgenommen, das auf dem Bild bin übrigens Ich.
.

.
Als nächstes sieht man eine Kugel aus Blaulichtern mit Langzeitbelichtung aufgenommen.
.

.
Eine Wand mit verschiedenen Sprüchen
.
.
.
Ein Ausschnitt aus der Küche
.

.
Ich finde dieses Bild super, weil es genau das Wort wiederspiegelt.
.

.
Hier ist ein Ausschnitt aus dem Projekt “unheimlich viel dreck und eine depressive singularität” zu sehen.
.

.
eine Zeichnung
.
.
DRITTER TAG, 21. Juli
.
Heute habe ich biometrische Passfotos gemacht.
.

.
Bei solchen Passfotos ist folgendes zu beachten:
gerade in die Kamera schauen, nicht lächeln und von jeder Gesichtshälfte muss gleich viel zu sehen sein.
.
Doch vorher muss man das Studio wie folgt vorbereiten:
Blitzanlagen anschalten und einen weißen bzw. neutralen Hintergrund wählen.
.
Auch die Kamera sei gut vorbereitet:
eine leere Speicherkarte, ein ausreichend geladener Akku und ein 85mm-Objektiv.
.
Biometrische Passfotos sind notwendig für den Reisepass, für den Personalausweis nicht zwingend, hier genügt auch ein normales Passfoto.
